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Niemand der das Internet nutzt, kommt mehr um den Begriff »Web-Blog« herum. Er schwirrt durch den virtuellen Raum und hat durch die »Blogger« längst das Alltagsleben erreicht. Doch was genau sich hinter dem Begriff verbirgt, wissen viele User gar nicht. Sie fragen sich, ob ein Web-Blog nicht auch eine Website ist. Hierauf gibt es eine deutliche Antwort: Jein. Alles klar? Vermutlich nicht. Es ist an der Zeit, die Verwirrungen um die Begrifflichkeiten zu beenden. Folgende Ausführungen und Beispiele bringen Klarheit.

Web-Blog: ein vielseitiges digitales Tagebuch

Das Wort Web-Blog ist ein Lehnwort. Es leitet sich von dem Begriff Logbuch her, was die meisten mit der Schifffahrt oder Raumschiff Enterprise verbinden dürften. Eigentlich kommt vor dem Wort Log noch der Begriff Web für World Wide Web. Im Sprachgebrauch wurde aus dem Web-Blog ein Blog. In der Schifffahrt und bei Raumschiff Enterprise dient das Logbuch zur Aufzeichnung und Archivierung von Fahrtgeschwindigkeiten, täglichen Ereignissen und wichtigen Vorgängen an Bord. Es ist daher einem Tagebuch sehr ähnlich. Der Web-Blog ist nichts anderes. Er ist ein digitales Tagebuch in all seinen Ausprägungen. Er hat eine chronologische Reihenfolge bzw. die Beiträge werden nach dem Datum geordnet. Teilweise besitzt der Web-Blog auch Kategorien, um den Lesern einen besseren Überblick zu ermöglichen. Hier ein paar Merkmale und Beispiele für einen Web-Blog:

  • Ansammlung von Texten zu einem bestimmten Themenbereich
  • oft Bezug zum aktuellen Geschehen (Studien, politischen Entwicklungen,Modetrends)
  • Schreibstil kann aus der Ich-Perspektive und unkonventionell sein
  • Textarten reichen von Ratgebern bis hin zu Pressemeldungen
  • Privatpersonen und Unternehmen können Web-Blogs haben
  • Fotos und Videos können integriert sein
  • oft hoher Mehrwert im Text
  • häufig Integrierung eigener Erfahrungen und Meinungen

Natürlich ist ein Web-Blog auch in gewisser Hinsicht eine Website. Eine Website ist immerhin nichts anderes als ein Dokument als Bestandteil eines Angebots im Internet. Und ein Web-Blog ist eine andere Art von Website.

Typisch für Web-Blogs: direkte Interaktion mit dem User und Newsfeed

Web-Blogs bieten oft die Möglichkeit einer Kommentarfunktion. Dadurch können die Leser, den Beitrag direkt kommentieren und so eine spannende Diskussion auslösen oder Fragen stellen. Diese Kommentarfunktion findet sich unter dem eigentlichen Artikel. Es sind kleine Formulare, in denen der Leser seinen gewünschten Kommentar hineinschreibt. Auch seinen Namen und seine E-Mail-Adresse gibt der User in der Regel an, damit der Blogger bei Bedarf direkt auf ihn reagieren kann. Das Feedback kann sehr hilfreich für den Blogger selbst und die andere Leserschaft sein.

Sehr beliebt bei Web-Blogs ist der Newsfeed – wörtlich übersetzt »Nachrichtenfütterung«. Es ist in der Tat ein Nachrichtenticker, den ein Leser von dem jeweiligen Web-Blog abonnieren kann. Der User abonniert also die Inhalte einesWeb-Blogs, ohne selbst die URL-Adresse des Blogs im Browser einzugeben. Stattdessen ruft eine Software in regelmäßigen Abständen die neuen Inhalte eines Web-Blogs ab und leitet diese an den jeweiligen User weiter. Überaus praktisch ist in diesem Zusammenhang der Feedreader. Er informiert den User über die ungelesenen Blog-Artikel in Kürze, sodass er je nach Zeit und Interessenlage entscheiden kann, ob er den kompletten Artikel lesen möchte. Zumeist handelt es sich bei dem Feedreader um eine Überschrift oder einen kurzen Fließtext. Manchmal sind es aber auch Videos, Bilder oder Links.

Website: ein wenig statischer und technisch aufwendiger

Wer den Begriff Website nutzt, meint damit in der Regel nicht einen Beitrag aus einem Web-Blog. Eine Website ist eine Sammlung von Web-Seiten. Dies klingt etwas sonderbar, aber so ist es. Sie werden in der Regel von einem versierten Webmaster kunstvoll entworfen, gestaltet und ins Internet gesetzt. Da dies sehr aufwendig ist und ein umfangreiches technisches Wissen erfordert, wird an den Seiten in der Regel nicht viel geändert. Viele Websites verändern sich über die Jahre hinweg nur in Nuancen. Daher sind sie statischer als ein Web-Blog. Oft nutzen Unternehmen Websites, um ihren Betrieb, ihr Team, ihre Firmenphilosophie und ihre Produktpalette zu präsentieren. Potenzielle und bestehende Kunden sollen sich über die Firma auf der Website informieren und Kontakt aufnehmen. Eine direkte Auftragsgenerierung ist gewünscht. Selbstverständlich gibt es auch Websites, die in erster Linie der Informationsvermittlung dienen. Dazu gehören beispielsweise behördlichen Seiten wie die Websites des Statistischen Bundesamtes oder des Auswärtigen Amtes. Das Internet ist also voll von Websites, die ganz unterschiedliche Zielsetzungen verfolgen.

Bloggen – digital unterwegs ohne Programmiererkenntnisse

Im Unterschied zur Website kann ein Blogger – also jemand der einen Web-Blog betreibt – in seinem Web-Blog ohne Programmiererkenntnisse seine Beiträge veröffentlichen. Dies ist sehr wichtig und praktisch, denn ein Web-Blog soll dynamisch sein. Die Leserschaft erwartet stetig neue Artikel. Blogger nutzen daher sogenannte Content-Management-Systeme, mit denen sich kinderleicht Texte, Videos und Fotos veröffentlichen lassen. Somit ist der Web-Blog aus technischer Perspektive nichts anderes als eine mit Beiträgen angefüllte Plattform im Internet.

Was ist besser: Website oder Web-Blog?

Hierauf gibt es keine allgemeingültige Antwort. Es hängt von der Zielsetzung ab, die Du verfolgst. Du musst Dir als erstes die Frage stellen: Was möchte ich mit meiner Internet Präsenz erreichen? Wenn Du weißt, was Du willst, kennst du Deine Zielgruppe und damit die Antwort auf die Frage in der Überschrift. Ein paar Argumente geben wir Dir hier an die Hand:

Websites sind ideal für:

  • Informationen, die keine häufige Aktualisierung erfordern.
  • die Übermittlung von neutralen Inhalten.
  • die Darstellung des Unternehmens in all seinen Facetten.
  • alle, die einen einmaligen hohen Aufwand nicht scheuen und danach kaum noch etwas an der Internetseite verändern möchten.
  • Informationen, die keinen bestimmten Zeitbezug besitzen.

Ein Web-Blog ist ideal für:

  • den persönlichen Kontakt zu deiner Leserschaft.
  • die Platzierung von aktuellen Informationen, Ereignissen und Geschehnissen.
  • alle, die regelmäßig einen Beitrag veröffentlichen möchten.
  • das intensive Networking mit Gleichdenkenden, potenziellen Kunden und Geschäftspartnern.
  • alle, die im Internet ohne großen technischen Aufwand schnell präsent sein möchten.

Der Hybrid macht den Unterschied: Website und Web-Blog

Dir gefallen die Eigenschaften vom Blog und einer Webseite? Du möchtest von beiden profitieren? Kein Problem. Du musst dich nicht für eine der beiden Varianten entscheiden, denn es gibt auch den Hybrid – also die Kombination aus Website und Web-Blog. Viele Personen mit einer Internet Präsenz tun dies sehr erfolgreich. Grundsätzlich hast Du für die Umsetzung zwei Möglichkeiten.

Web-Blog ist gleich der Website

Mit freien Content-Management-Systemen wie Wordpress kannst Du geschickt eine Kombination aus Web-Blog und Website kreieren. Das Tool ermöglicht Dir, statische Seiten zu erstellen und die Funktion eines Web-Blog zu nutzen. So kannst du beispielsweise eine statische Startseite entwerfen, die dem Leser zur groben Orientierung dient. Vielleicht stellst Du Dich auf dieser auch kurz vor. Dann integrierst Du einen Web-Blog, den Du regelmäßig mit neuen Beiträgen fütterst.

Website plus Blog-Seiten

Wenn es etwas aufwendiger und professioneller sein darf, empfiehlt sich diese Variante. Bei ihr erstellt ein Experte für Dich eine hochwertige Web page, die Dich oder Dein Unternehmen präsentiert. Bereits hier profitierst Du von einem Imagegewinn. Die Kreierung der Website dauert etwas Zeit und ist kostenintensiv. Danach ist sie allerdings pflegeleicht, da Du selbst an ihr nicht mehr viel tun musst. In die Website integrierst Du einen Web-Blog, den Du selbst mit Beiträgen bestücken kannst. Programmiererkenntnisse sind nicht erforderlich. Es ist hilfreich, die Beiträge mit Deiner eigentlichen Website zu verknüpfen. Darüber hinaus kannst Du Links zu qualitativ hochwertigen, anderen Web Pages erstellen. Der Web-Blog ist ein intelligentes, wichtiges Tool, mit dem Du direkt Dein Google Ranking beeinflussen kannst. Beim digitalen Marketing nimmt es daher einen hohen Stellenwert ein. Übrigens: Keine Angst vorm Bloggen. Wenn Du selbst keine Lust zum Schreiben hast, kannst Du für die Erstellung von Content auf die Hilfe von Blog-Schreibern zurückgreifen. Sie verfassen für Dich und nach Deinen Wünschen aktuelle Beiträge.

Zum Abschluss ein kurzes Beispiel

Du liest gerade einen Blogbeitrag von Gerhardt Web Publishing – ein Unternehmen für digitales Marketing. Dies heißt: Jetzt bist du in einem Web-Blog. Der Web-Blog ist wiederum auf der Gerhardt Web Publishing Webseite integriert. Du siehst deutlich die Unterkategorien in der Menüzeile oben, wie Online Strategieberatung, Wirkungsvolle Umsetzung, Zusammenarbeit, Preise und Blog, die Du anklicken kannst. Sie sind Teil der Website. Du befindest Dich also inmitten eines guten Beispiels dafür, wie Web-Blog und Website miteinander fusionieren können. Spannend oder?

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